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11.4.26 12:18
Verfolgungsjagd durch mehrere Orte endet nach sechs Kilometern – Fluchtwagen rammt Bordsteine und wird manövrierunfähig – Zeitungsbotin wird Augenzeugin der Festnahmen – Zwei Insassen direkt am Wrack überwältigt – Fahndung nach zwei flüchtigen Insassen – Hubschrauber „Phoenix“ kreist über Uthwerdum – Mercedes mit ablaufenden Kurzzeitkennzeichen sichergestellt
Nach intensiver Suchaktion konnten flüchtige Insassen am Morgen geschnappt werden - Hintergründe der Flucht unklar
11.04.26, 12:18 Uhr
Datum: Samstag, 11. April 2026, 05:00 Uhr
Ort: Südbrookmerland, Landkreis Aurich, Niedersachsen
(jb) Ein Fluchtversuch vor der Polizei endete am frühen Samstagmorgen in Südbrookmerland in Handschellen. Gegen 04:40 Uhr wollten Beamte eine Streifenwagens einen älteren schwarzen Mercedes im Ortsteil Moorhusen zu kontrollieren. Der Fahrer missachtete die Anhaltesignale und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Während der Verfolgung überfuhr der Mercedes mehrere Bordsteinkanten. Die Felgen des Fahrzeugs wurden dabei schwer beschädigt. Nach rund sechs Kilometern endete die Flucht im Ortsteil Uthwerdum, da der Wagen aufgrund der massiven Reifenschäden fahrunfähig auf der Straße stehen blieb. Eine Zeitungsbotin wurde Augenzeugin des Unfalls und der anschließenden Festnahmen. Laut ihren Beobachtungen befanden sich vier Personen in dem Mercedes. Zwei Insassen konnten von den Beamten sofort am Fahrzeug festgenommen werden. Die beiden anderen Personen flüchteten zu Fuß in die Umgebung. Die Polizei leitete umgehend eine großangelegte Suchaktion ein. Später konnten auch die beiden anderen Personen festgenommen werden. Neben zahlreichen Streifenwagen war auch der Polizeihubschrauber „Phoenix“ aus Oldenburg im Einsatz, um das Gelände aus der Luft abzusuchen. An dem Fluchtwagen waren Kurzzeitkennzeichen angebracht, die nur noch bis Sonntag gültig waren.