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8.2.26 11:10
Ford Explorer überschlägt sich mehrfach – Geländewagen schleudert 100 Meter weit in Böschung – Feuerwehr muss eingeklemmte Opfer mit schwerem Gerät aus Wrack schneiden – Weitläufiges Trümmerfeld auf Autobahnabschnitt – Drei Personen verletzt – Polizei warnt vor extremer Glätte
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an
08.02.26, 11:10 Uhr
Datum: Sonntag, 08. Februar 2026, 08:00 Uhr
Ort: Freisen, Landkreis St. Wendel, Saarland
(jb) Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Sonntagmorgen den Verkehr auf der Autobahn 62 zwischen der Anschlussstelle Freisen und dem Rastplatz Freisener Kreuz zum Erliegen gebracht. Gegen 08:00 Uhr verlor der Fahrer eines Ford Explorer auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Die Unfallursache war laut Polizeiangaben extrem tückisch: In der Region absetzender Nebel hatte sich unmittelbar als gefährliche Eisschicht auf den Asphalt gelegt. Der Geländewagen kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich im Straßengraben mehrfach und kam erst nach rund 100 Metern auf der Seite zum Liegen. Ein weitläufiges Trümmerfeld, das sich von der Fahrbahn bis hoch in die Böschung erstreckte, zeugte von der Wucht des Unfalls. Die alarmierten Feuerwehrkräfte mussten schweres Gerät einsetzen, um Teile des Wracks aufzuschneiden. Erst dadurch gelang es dem Rettungsdienst, eingeklemmten Insassen zu befreien. Nach ersten Informationen wurden zwei Personen schwer und eine Person leicht verletzt; alle drei wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Polizei reagierte mit einer Warnmeldung vor extremer Glätte und erhöhter Unfallgefahr für den gesamten Abschnitt zwischen Reichweiler und dem Dreieck Nonnweiler. Die Autobahnmeisterei rückte mit mehreren Streufahrzeugen aus, um die Strecke intensiv nachzubehandeln. Erst gegen 10:30 Uhr entspannte sich die Lage auf der Fahrbahn zusehends. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Die A 62 in Richtung Trier musste zeitweise durch die Autobahnpolizei Kaiserslautern gesperrt werden.