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2.7.26 02:22
Rund 2.700 m² großer Lagerhallenkomplex mit Wohnmobilen und verschiedenen Lagerstätten steht in Flammen - mehrere Gasflaschen explodieren (on Tape) - meterhohe Flammen schlagen in den Nachthimmel, Rauchsäule kilometerweit sichtbar (on Tape) - Brand drohte auf zweite Lagerhalle überzugreifen - über 100 Einsatzkräfte die ganze Nacht mit Großaufgebot im Einsatz
Löscharbeiten dauern bis in die Morgenstunden an - Rettungskräfte ebenfalls vor Ort - Brandursache unklar - Schaden wird in die Millionenhöhe gehen - Anwohner wegen Rauchwolke gewarnt
02.07.26, 02:22 Uhr
Datum: Donnerstag, 02. Juli 2026, 00:20 Uhr
Ort: Marxzell - Pfaffenrot, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
(ch) Ein Großbrand hat in der Nacht auf Donnerstag einen rund 2.700 Quadratmeter großen Lagerhallenkomplex im Industriegebiet „Im Schwarzenbusch“ in Marxzell-Pfaffenrot im Landkreis Karlsruhe vollständig zerstört. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte um kurz nach Mitternacht stand die Halle in Vollbrand. Meterhohe Flammen und eine enorme Rauchentwicklung waren kilometerweit sichtbar und erhellten den Nachthimmel.
,,In der Halle waren verschiedenste Materialien und Gerätschaften eingelagert, darunter auch mehrere Wohnmobile", so Andreas Bimmler, Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis Karlsruhe vor Ort. Die Hallenflächen waren an mehrere Firmen vermietet. Während des Brandes kam es immer wieder zu Explosionen, ausgelöst durch mehrere Gasflaschen, die sich im Gebäude befanden. Dadurch gestalteten sich die Löscharbeiten besonders gefährlich.
Die Feuerwehr leitete umgehend einen massiven Löschangriff über mehrere Rohre sowie über Drehleitern ein. Zeitweise drohte das Feuer auf eine unmittelbar angrenzende Lagerhalle überzugreifen. Durch den gezielten Aufbau einer Riegelstellung gelang es den Einsatzkräften jedoch, eine Ausbreitung der Flammen erfolgreich zu verhindern.
Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis rückten mit einem Großaufgebot an. Insgesamt waren mehr als 100 Einsatzkräfte im Einsatz. Auch das DRK war vor Ort und versorgte die Feuerwehrleute während des stundenlangen Einsatzes.
Die Anwohner in der Umgebung wurden in der Nacht über die NINA-Warn-App gebeten, Fenster und Türen aufgrund der Rauchwolke geschlossen zu halten. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Ursache des Großbrandes ist derzeit noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der Schaden wird in die Millionenhöhe gehen. Die aufwendigen Nachlöscharbeiten werden sich voraussichtlich noch bis in die Morgenstunden hinziehen.